Vom 19.-23.April 2010 zeigen Ihnen unsere Mitaussteller auf unserem Gemeinschaftsstand Ihre Innovationen rund um das AS-Interface.
Mit dem neuen Standort in Halle 9/F-58 rückt AS-i weiter in den Mittelpunkt der Automatisierung und in den Fokus des internationalen Highlights Hannover Messe.
In Zusammenarbeit mit VW-Coaching entstand eine Demomaschine. Diese zeigt Ihnen das AS-Interface System:
Folgende Mitgliedsfirmen präsentieren sich zur Hannover messe 2010 auf dem AS-Interface Gemeinschaftsstand in Halle 9 Stand F-58
Wir freuen uns schon jetzt Sie dort begrüßen zu dürfen und Ihnen unsere innovativen Produkte des AS-Interface Systems persönlich vorstellen zu können
Besuchen Sie uns!
Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage Eintrittskarten zu! info@as-interface.net
Sigrid Cranford 02.03.2010
AS-Interface führt einen "Day of compentence" zum Thema Prozesstechnik mit folgenden Inhalten durch.
Seminarziele sind:
In der Robotation Academy auf der Hannovermesse findet ein AS-Interface Prozesstechnik Seminar statt. Weitere Informationen wie Programm/Anmeldung finden Sie hier:
Sigrid Cranford 24.02.2010
Wir haben die virtuelle Akademie um ein weiteres Kapitel ergänzt. Ab sofort steht der Bereich "Sicherheitstechnik" als Lern- und Trainingsmodul zur Verfügung.
Sigrid Cranford 23.02.2010
AS-International begrüßt das neue Mitglied:
KUNBUS GmbH
Sigrid Cranford 11.01.2010
AS-Interface "La Soluzione per l’Automazione"
Sigrid Cranford 17.12.2009
Die alljährliche Mitgliederversammlung der AS-International Association fand am 09. Dezember 2009 in der Stadthalle Gelnhausen statt.
Das Protokoll und alle Vorträge stehen Ihnen als pdf. Dateien im Mitgliederbereich zum Download zur Verfügung.
Reports/Download
Der langjährige Vorstandsvorsitzende, Herr Heinz Walker, scheidet nach 18 Jahren aus der Organisation aus. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Detlev Knauer, Siemens AG in Amberg, gewählt.
In Ihren Ämtern bestätigt wurden der stellvertretende Vorsitzende der Organisation Herr Jochen Bihl, Geschäftsführer von Bihl+Wiedemann in Mannheim. Der Schatzmeister, Dr. Andreas Schiff, Inhaber ICS GmbH in Tettnang, sowie der Leiter der Technischen Kommission, Dr. Thomas Sebastiany, Pepperl+Fuchs in Mannheim.
Confirmed in their office have been Mr. Bihl, Director Bihl+Wiedemann at Mannheim, as Treasurer, Dr. Andreas Schiff, Director ICS GmbH at Tettnang, and as Manager of the technical commission, Dr. Thomas Sebastiany, Pepperl+Fuchs at Mannheim.
Sigrid Cranford 12.12.2009
Die alljährliche Mitgliederversammlung der AS-International Association findet am Mittwoch den 09. Dezember 2009 in der Stadthalle Gelnhausen statt.
Hinweis: Es finden Vorstandswahlen statt!
Sigrid Cranford 07.10.2009
GE India Technology Centre Private Limited
Sigrid Cranford 06.10.2009
AS-Interface führt in der Robotation Academy Hannover ein Seminar zum Thema Safety at Work durch.
AS-International Association. Unterstützt wird das Seminar durch Mitglieder des AS-Interface Safety at Work Konsortiums.
Bihl+Wiedemann, EUCHNER, FESTO, ifm electronic, Jokab Safety, Leuze electronic, Pepperl+Fuchs, SCHMERSAL, Schneider Electric, SICK, SIEMENS
Anmeldeschluss: 21.9.2009 Teilnahmegebühr: 180,00 €
Referent: Hans-Jörg Hopp, ifm electronic
Zwei Faktoren prägen seit jeher die Veränderungen in der Automatisierungtechnik: der wirtschaftliche Druck, Kosten zusenken, und die Verfügbarkeit neuer einfacher Technologien. Dies gilt sowohl für die unterschiedlichsten Basiskomponenten der Automatisierungssysteme - sowie für Teil- und Gesamtsysteme beliebigiger Komplexität.
Dieser Nutzen ist durch AS-Interface System gegeben. Das AS-Interface System ist ein herstellerübergreifender Standard für den Anschluss von Aktuatoren und Sensoren der ersten Feldebene.
Die ausgereifte AS-Interface Technologie bietet eine hohe Zuverlässigkeit und Anlagenverfügbarkeit. Der modulare Aufbau und die flexible Anschlusstechnik sorgen für eine einfache Eingliederung in das Automatisierungssystem. Eine zweiadrige Leitung überträgt Daten und Energie, damit entfällt die aufwendige Parallelverdrahtung.
Mit dem erfolgreichen Einzug des AS-Interface Systems in der industriellen Automatisierung ist der Beweis für eine erhebliche Kostenreduzierung während der Installation und Inbetriebnahme Systeme erbracht worden.
Referent: Dipl.-Ing. Berthold Heinke, Maschinenbau- und Metall Berufsgenossenschaft
Für die Konstruktion sicherheitsgerichteter Steuerungen wird bisher der Begriff der Steuerungskategorie als Maß für die Bewertung zu Grunde gelegt. Mit Veröffentlichung der Norm EN ISO 13849-1 wird jedoch der Begriff der Steuerungskategorie durch den neuen Begriff des Performance Level (PL) ersetzt. Zunächst scheinen die bisherigen Ansätze für den Konstrukteur einer Steuerung nicht mehr anwendbar zu sein, da eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung der Leistungsfähigkeit der Bauteile, die eine sicherheitsgerichtete Funktion realisieren, das bisherige Prinzip der Steuerungskategorie ersetzt. Vielmehr wird die EN ISO 13849-1 häufig fälschlicherweise als eine Norm bezeichnet, in welcher die Berechnungsmethoden von MTTFD (Mean Time to dangerous failure) an erste Stelle treten. Bei dieser oberflächlichen Betrachtung wird jedoch vergessen, dass nach wie vor die Struktur oder besser gesagt die Architektur einer Steuerung elementar für die Realisierung einer sicherheitsgerichteten Steuerungsfunktion ist. Die Berechnung von statistischen Ausfallwahrscheinlichkeiten hilft lediglich bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der jeweiligen Bauteildaten. Nach wie vor ist und bleibt jedoch die Realisierung einer geeigneten Architektur die Basis für eine Sicherheitsfunktion. Die richtige Durchführung und Anwendung der Berechnungsmethoden ergeben in Kombination mit der Steuerungsarchitektur – oder wie bisher der Steuerungskategorie - eine zuverlässige Lösung für eine sicherheitsgerichtete Steuerung.
Referent: Dr. Konrad Kern, Pepperl+Fuchs
In der Planung, Projektierung und Installation einer Anlage stecken erhebliche Einsparungspotentiale, die teilweise die Mehrkosten für wertigere Anlagenkomponenten deutlich übersteigen können. Daher sollten bei der Konzeption einer Anlage nicht nur die Materialkosten, sondern die Kosten über die gesamte Lebenszeit einer Anlage im Auge behalten werden. Ein weiteres Auswahlkriterium ist eine offene Technologie, die den weltweiten Einsatz ermöglicht und die langfristige Verfügbarkeit der Komponenten von vielen Lieferanten. Dies gewährleistet eine nachhaltige Invesitionssicherheit bis hin zum Endkunden.
Zur Planung gehört die Auslegung von Anlagen auf die unterschiedlichen Anforderungen, die in der Praxis auftreten können. Da nicht immer alles vorhersehbar ist, sind hier besonders flexible Systeme im Vorteil. Die Nachrüstung vor Ort ist ebenso gefordert wie geänderte Kundenwünsche vor der Auslieferung.
Anlagen sind nicht nur zu planen und zu bauen, sondern auch für die Übergabe zu dokumentieren. Daher fliesen auch diese Aufwendungen in die Kostenbetrachtung ein. Viele Anlagen beinhalten auch Sondermaschinen, die teils modular zusammengesetzt sind, aber immer eine abweichende Gesamtfunktionalität haben. Daher muss das System auch bei Stückzahl eins wirtschaftlich planbar und anpassbar bleiben.
Eine Diagnosefunktion ist gerade bei Interfacesystemem wichtig, da so die Einwandfreie Funktionalität bei Übergabe dokumentiert werden kann und in der Bauphase und Inbetriebnahmephase Probleme schnell entedeckt unabgestellt werden können.
Die meisten Anlagen beinhalten bewegte Teile, die für Bediener oder das Wartungspersonal eine Gefährdung darstellen können. Um dieses Risiko weitestgehend zu vermeiden, werden Sicherheitskonzepte nach der neuen Maschinenrichtlinie angewandt. Besonders elegant ist die Lösung der Datenkommunikation auf nur einem System, da nur so eine unnötige Parallelverdrahtung vermieden werden kann.
Warum ist die Planung, Projektierung und Installation mit AS-Interface besonders einfach und wirtschaftlich? AS-Interface ist ein seit 15 Jahren weltweit eingesetztes System, das mit mehreren Millionen Knoten eine starke Marktdurchdringung hat. Es kann an alle Steuerungen mit den gängigen Feldbusschnittstellen angebunden werden. Damit wird in Amerika die bevorzugte DeviceNet Anbindung, in den asiatischen Wachstumsmärkten die CC-Link Schnittstelle ebenso angeboten wie die in Europa meist genutzten Profibus-, Ethernet, Profinet, Modbus Schnittstellen und die für mobile Anwendungen bevorzugten CANbus Systeme.
AS-Interface lässt sich dezentral mit hoher Granularität installieren und damit die maximale Leitungs- und Installationseinsparung erzielen. Der ebenso einfache wie geniale Anschluss per Flachkabel und Durchdringungstechnik macht AS-Interface unschlagbar schnell z.B. bei der Kontaktierung von werkzeuglos anschließbaren IO-Modulen. Auch der Anschluss von AS-i integrierten Antrieben per Flachkabelverteiler ist bestens gelöst. Sämtliche spezifischen Anwendungen sind über AS-i Komponenten abgedeckt. Einige Beispiele sind EX-Module bis Zone 1, Pneumatikmodule für Druckluftsteuerung und Analogmodule.Netzerke mit 1 km Gesamtlänge und 1000 IOs sind möglich.
AS-Interface ist von Hause aus hinsichtlich EMV eines der robustesten und gleichzeitig eines der schnellsten deterministischen Interface Systeme mit nur bis zu 3 msec Zykluszeit. Diagnosetools stehen per Hard- und Software zur Verfügung.
Die Sicherheitstechnik lässt sich auf derselben Leitung integrieren. Die Logik der Sicherheitstechnik lässt sich dabei elegant über die ASIMON Software auf einem Windows basiertem Programm einstellen, anzeigen und dokumentieren. Änderungen sind jederzeit nachträglich möglich, ohne dass dadurch zusätzliche Aufwände entstehen, wie das bei einer Parallelverdrahtung oder einer weniger flexiblen Feldbuslösung der Fall ist.
Welche Rahmenbedingungen bei der Planung von AS-Interface Netzwerken einzuhalten sind, soll dieser kurze Vortrag so detailliert wie nötig vermitteln.
Referent: Michael Mayr, Leuze electronic
Applikation: Automotive, Anlagenbau (Powertrain) Aufbau einer Roboter-Fertigungszelle für DK-Getriebebau
Aufgrund der großen Anzahl von einzusetzenden Sicherheitssensoren zur Absicherung dieser Roboterzelle wurde mit AS-i Safety at Work ein kostengünstiges und in der Installation einfach umzusetzendes und erweiterbares Bussystem ausgewählt. Das Konzept sah nur den Einsatz des Systems zum Aufbau des Sicherheitskreises vor.
Der Kostennutzen zeigt sich im wesentlichen im Installationsaufwand und in der Reduzierung von Komponenten und des Platzbedarfs im Schaltschrank.
Referent: Ole Clausen, Jokab Safety
Aufgabenstellung des Kunden war es, zwei Montagelinien über einen Aufzug zu verketten. Die Montagelinie 1 war bereits schon fertig installiert und in Betrieb.
Der Aufzug und die Montagelinie 2 sollten modernisiert werden. Die Montagelinie 2 hatte bereits schon den ASI Bus integriert und sollte nun zusätzlich noch ASI Safety at Work funktionalität nachgerüstet bekommen. Der Aufzug sollte ebenfalls mit ASI realisiert werden, da der Kunde im Bereich des Auslaufes, den erhöhten Aufwand konventioneller Verdrahtungstechnik scheute. Dieser wäre Aufgrund des eng gesteckten Zeitrahmens nur schwer umzusetzen gewesen.
Die große räumliche Distanz zwischen den beiden Anlagensteuerungen wurde mittels des sicheren CAN-Bus der Pluto-Asi Steuerungen überbrückt und ermöglichte so den Austausch sicherheitsrelevanter Signale zwischen Montagelinie 2 und dem Aufzug.
Referent: Jochen Bihl, Bihl+Wiedemann
Nicht nur aufgrund der Wirtschaftskrise rückt das ökonomische Prinzip der Effizienz auch bei der Sicherheitstechnik zunehmend in den Vordergrund. Geht es um die Umstellung von Anlagen und Maschinen, spricht vieles für AS-Interface Safety at Work. Es bietet in vielen Applikationen ein optimales Kosten/Nutzen-Verhältnis, das mit aufwändiger, parallel verdrahteter Sicherheitstechnik nie zu erreichen wäre.
Zwei wichtige Fragen stellen sich an dieser Stelle: In welchen Fällen rechnet sich die Umrüstung auf AS-i Safety ganz konkret, selbst wenn in der Anlage ansonsten kein AS-Interface verwendet wird, In welchen Fällen lohnt es sich eher nicht, die konventionelle Sicherheitstechnik auszumustern?
Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, wurde zum einen von Bihl+Wiedemann-Kunden für verschiedene Anlagenbeispiele ein Bihl+Kostenvergleich mit realen Zahlen erstellt. Zum anderen wurden sogenannte „weiche Faktoren“ identifiziert, die sich zwar nicht in Euro und Cent bewerten lassen, aber ebenfalls einen zum Teil nicht unerheblichen Einfluss auf die Kosten haben und und deshalb in einem Vergleich zwischen AS-Interface Safety at Work und konventioneller Sicherheitstechnik nicht unberücksichtigt bleiben sollen.
Jochen Bihl wird auf diese Aspekte in seinem Vortrag eingehen.
Sigrid Cranford 29.09.2009